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Architektur als Metapher des Wandels Feierliche Eröffnung des Neuen Materna Headquarters

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Gerber Architekten

04.04.2025
(© Gerber Architekten, Hans Jürgen Landes)

Nach viereinhalbjähriger Bauzeit wird das neue Headquarter der Materna am 04. April 2025 feierlich eröffnet. Für den internationalen IT-Dienstleister hat Gerber Architekten einen Unternehmenssitz entworfen mit einer Kapazität für zukünftig über 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Konzernzentrale ist wie eine Metapher des Wandels auf dem ehemaligen Industrieareal Phoenix West, der Wiege der Dortmunder Stahlindustrie im Dortmunder Süden gelegen. Der V-förmig zulaufende Baukörper macht die Dynamik, Weltoffenheit und Kreativität Maternas sichtbar. Aus einer inneren Verbindung von Architektur und Landschaft heraus leitet sich der große, erhöht liegende Innenhof ab, der sich in Form einer begrünten Landschaftstreppe in die Eingangshalle fortsetzt. Ein weiterer zentraler Entwurfsgedanke ist zudem, offene Raumstrukturen für dynamische Kommunikationsprozesse und innovative Lösungen anzubieten.

Die neue Konzernzentrale von Materna befindet sich auf dem ehemaligen Industrieareal Phoenix West. Wegen des durch die Montanindustrie belasteten Untergrundes ist das doppelgeschossige Parkhaus im Inneren des Gebäudes oberirdisch angeordnet und fungiert als Sockel für einen begrünten Innenhof. Um diesen herum zieht sich der als Blockrandbebauung geformte Baukörper und nutzt die Flächenkapazitäten des spitzwinkligen Grundstücks bestmöglich aus. Die ‚grüne Mitte‘ bringt sowohl Ruhe als auch Dynamik in die Konzernzentrale und erzeugt eine offene, innovativen Ideen und Fortschrittsgeist Raum gebende Atmosphäre. Dieses Zusammenwirken von meditativer Bewegung und Inspiration ist schon von den Kreuzgängen der Klosteranlagen her bekannt.

Betritt man das Gebäude, gelangt man in eine lichtdurchflutete Halle. Diese erstreckt sich über 2 bis 4 Geschosse in die Höhe. Von hier gleitet der Blick am Empfangsbereich entlang zum ‚Restaurant Byte‘ und darüber hinaus bis zur Außenterrasse. Diese wird an der Grundstücksgrenze von einer Kolonnade begleitet, die den Ausblick zur umgebenden Landschaft rahmt. Linkerhand nimmt dieser fließende Übergang zwischen Architektur und Landschaft als begrünte Landschaftstreppe Gestalt an. Sie vermittelt zwischen der Hoflandschaft und dem Foyer und bildet einen Durchgangs- und Aufenthaltsbereich. Die mit immergrünen Pflanzen gestaltete Landschaftstreppe sorgt für eine angenehme klimatische Situation in der Halle und bildet zugleich einen Ruhepol in der Eingangssituation des Neubaus. Mit ihrer Natursteinfassade ist die auf einem Plateau gelegene Konzernzentrale weithin sichtbar und unterstreicht den offenen und dynamischen Charakter des Entwurfs.

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Fotostrecke

(© Gerber Architekten, Hans Jürgen Landes)

(© Gerber Architekten, Hans Jürgen Landes)

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