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Das Familienunternehmen ABUS steht für Kontinuität und Kundenorientierung
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Archimedesstraße in Gummersbach

Neues ABUS-KranHaus macht die Krantechnik erlebbar.



Es war der Grieche Archimedes, der sich bereits in der Antike um wesentliche wissenschaftliche Arbeiten um die Hebetechnik verdient gemacht hat. Die Archimedesstraße im oberbergischen Gummersbach führt daher nicht ohne Grund zum neuen Verkaufs- und Schulungszentrum der ABUS Kransysteme GmbH auf dem Kopf des Gewerbegebietes Sonnenberg.

Auf den schlichten Namen „KranHaus“ hat der Hallenkranhersteller ABUS sein neues Ausstellungs- und Seminarzentrum getauft. In dem seit 2014 entstehenden und im Sommer 2016 eingeweihten Gebäudekomplex will der Kranbauer zukünftig seine Kunden empfangen, Produkte präsentieren und Schulungen durchführen.

In der KranHalle auf 1.650 Quadratmetern zeigen die Oberberger über 35 voll funktionsfähige Lauf- und Leichtkrananlagen, an denen Kunden und Interessierte die Vorzüge des ABUS-Portfolios selbst erleben können. Im 800 Quadratmeter großen Technik-Bereich werden einzelne Bestandteile der Krantechnik begreifbar gemacht: Hier können Besucher z.B. einen Kastenträger von innen begehen, in einem Fahrkorb an einem Fahrwerksträger fahren oder den 120-Tonnen-Seilzug GM 7000 selber steuern.

Das Highlight des viergeschossigen Baus in offener Galeriebauart ist der begehbare Zweiträgerlaufkran, auf dem die Gäste in acht Metern Höhe mitfahren können, um das Fahrgefühl und -verhalten ihres neuen Krans selber erleben zu können.

Der Kranträger dient dabei auch als Übergang von der KranHalle zu den Besprechungs-, Aufenthalts- und Loungeräumen sowie dem Gastronomiebereich.

Ebenfalls im KranHaus empfangen möchte ABUS zukünftig seine Bestandskunden. In der oberen Etage wurde die Kranwerkstatt eingerichtet: das neue Schulungszentrum für Seminare zur Instandhaltung, Prüfung und Montage von ABUS-Kranen. In zwei Werkstatträumen können hier theoretische und praktische Grundlagen für Instandhalter und Servicefachleute gelegt werden. Für Arbeiten an Antrieben und Hubwerken stehen Arbeitsinseln zur Verfügung. Einstellungen und Verdrahtungen können an mehreren voll funktionsfähigen Kranen mit ebenerdig zugänglicher Zentralelektrik vorgenommen werden. Zum Austausch und für Pausen stehen die Kranwerkstatt-Lounge und die Dachterrasse zur Verfügung.

An das KranHaus schließen zwei ebenfalls neu errichtete Bürogebäude mit Platz für über 300 ABUS-Mitarbeiter an. In moderner Open-Office-Architektur arbeiten hier auf 7.100 Quadratmetern nahezu alle Verwaltungsbereiche, die für die Auftragsabwicklung benötigt werden – angefangen beim Vertrieb über die Technik bis hin zur Montageplanung, Service und Ersatzteilverkauf.

Das gastronomische Angebot des Betriebsrestaurants, der „Guten Stube“, richtet sich dabei nicht nur an Kunden und Gäste, sondern auch an die Mitarbeiter des Unternehmens.

Das Gelände wurde zuletzt 2010 auf die heutigen insgesamt 20 Hektar erweitert. Bereits seit 2011 baut ABUS an diesem Standort schwere Laufkrane. Sowohl für Verwaltungsbereiche als auch Produktionsstätten stehen noch andere Geländebereiche zur weiteren Expansion zur Verfügung.

Neben Kunden und Interessierten möchte ABUS in Zukunft verschiedene Zielgruppen ansprechen und im KranHaus willkommen heißen. Dazu gehören auch Fachleute aus dem Industrie- und Gewerbebau sowie der Intralogistik. Aber auch Fach- und Kompetenztagungen der firmennahen Branchen, Schüler- und Studententage sowie Tage der offenen Tür sind angedacht, um das Unternehmen in breitem Spektrum zu präsentieren.

Ausgabe 01/2018