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TIS: „Innovation ist unser roter Faden“

Telematik-Unternehmen TIS setzt auf neue Technologien / Kooperation aus Wissenschaft und Praxis.
Guido Elsinghorst ist Teamleiter Software-Support und Ausbilder für technische Berufe bei der TIS GmbH (© Roland Artur Berg)
Guido Elsinghorst ist Teamleiter Software-Support und Ausbilder für technische Berufe bei der TIS GmbH (© Roland Artur Berg)
„Komplex, innovativ und spannend“ – so beschreibt Markus Vinke die Arbeit in der Telematik-Branche. 2016 übernahm er die Geschäftsführung der 1985 gegründeten TIS GmbH aus Bocholt und treibt seitdem die Entwicklung des IT-Entwicklers für Transport- und Logistik im Sinne des Firmengründers und Hauptgesellschafters Josef Bielefeld weiter voran. Dabei hat er nicht nur aktuelle Lösungen, sondern auch Möglichkeiten für zukünftige Weiterentwicklungen immer im Blick. „Die Branche ist einer der Technologietreiber“, sagt Markus Vinke. Die aktuelle Hard- und Software bieten Lösungen von der Auftragserfassung über aktuelle Angaben zur Position des Lieferfahrzeugs, den Verbrauch und die voraussichtliche Ankunftszeit bis hin zu Informationen zum Fahrstil des Fahrers. Dabei gilt es immer neue Herausforderungen zu bewältigen, die stetige Weiterentwicklung und Verfeinerung der Produkte erfordern.

Kooperation mit Wissenschaft

So ist die Berechnung der Route und damit zusammenhängend die genaue Ankunftszeit der Lieferung auch von menschlichen Faktoren abhängig. Das kann zum Beispiel die Entscheidung des Fahrers sein, eine andere Route zu fahren als geplant. Die Lösung dafür könnte der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) sein. „Diese könnte die auf Wissen und Erfahrungen basierenden Entscheidungen des Fahrers in die Tourenplanung einfließen lassen und so die optimale Route erstellen“, sagt Markus Vinke. Die Auseinandersetzung mit innovativen Technologien sei für die TIS GmbH ein elementarer Bestandteil der Arbeit, betont er: „Innovation zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Firmengeschichte. Wir gehen neue Themen an, bevor sie auf dem Markt sind.“ Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit der Westfälischen Hochschule zusammen. So ist der bereits angesprochene Ansatz, Künstliche Intelligenz zur Tourenoptimierung einzusetzen, Thema einer Masterarbeit, genauso wie das Thema Robotik. „Wir haben uns dafür einen Roboter angeschafft“, berichtet Markus Vinke. Dieser könne zum Beispiel für möglichst realitätsnahe Softwaretests eingesetzt werden.

„Wir wachsen organisch“

Die enge Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis ist auch in anderen Bereichen sichtbar. So kamen 25 der rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Westfälischen Hochschule in das Familienunternehmen. Die Begeisterung für neue Technologien treibt sie alle an und trägt zusammen mit Fachwissen und Erfahrung im Bereich Telematik dazu bei, für die Kunden innovative Komplettlösungen zu entwickeln. Neue Mitarbeiter sind bei der TIS GmbH immer herzlich willkommen. „Wir wachsen organisch um etwa zehn Prozent pro Jahr“, sagt Markus Vinke. Um der Entwicklung gerecht zu werden, bezog das Unternehmen 2013 einen Neubau im Technologiepark direkt neben der Hochschule. Schnell wurde dieses Gebäude aufgrund der Mitarbeiterentwicklung zu klein, sodass die TIS GmbH es um einen Anbau erweiterte, den sie 2020 bezog. „Bei dem Bau wurde sehr darauf geachtet, dass die Mitarbeiter mehr davon haben als einfach nur neue Büros“, erklärt Markus Vinke. Unter anderem gebe es dort ein Café mit Dachterrasse und Kochmöglichkeit und einen Massageraum: „Unsere Mitarbeiter und gute Arbeitsbedingungen sind uns wichtig.“ All diese Faktoren zusammen haben dem Familienunternehmen 2016 den Preis „Unternehmen des Jahres“ der Stadt Bocholt eingebracht. Eine Auszeichnung, die den Geschäftsführer darin bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein: „Wir mussten viele Bedingungen dafür erfüllen und sind unheimlich stolz darauf, den Preis bekommen zu haben.“
Jeannine Gehle | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 02/2021

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