ENLES: „Energiewende aktiv mitgestalten“

Die ENLES GmbH & Co. KG vereint mit Solaranlagen und Elektromobilität Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
Geschäftsführer und Projektmanager Jürgen Lesker
Geschäftsführer und Projektmanager Jürgen Lesker
„Ich möchte die Energiewende aktiv mitgestalten und die erneuerbaren Energien nach vorne bringen“, sagt Jürgen Lesker, Geschäftsführer und Projektmanager der ENLES GmbH & Co. KG. Dieser Gedanke hat ihn angetrieben, den 2005 gegründeten Elektroinstallationsbetrieb von einem klassischen Elektro-Fachbetrieb in einen Fachbetrieb für Solarenergie und Elektromobilität zu verwandeln: „Wir haben uns schnell spezialisiert.“ Jürgen Leskers Ziel ist es, Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen und Unternehmen genauso wie Hausbesitzer von dem Potenzial einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach zu überzeugen. „Die Menschen haben zunehmend den Wunsch nach Unabhängigkeit und das können wir ihnen bieten. Zumal PV-Anlagen ja weiterhin durch die EEG-Einspeisevergütung gefördert werden“, berichtet er. Unabhängigkeit bedeutet in diesem Fall vor allem, durch die Stromversorgung „vor Ort“ unabhängiger von den großen Energieversorgern und den jährlich steigenden Strompreisen zu werden.

Speicher für mehr Effektivität

Wann die Anlage sich refinanziert hat, wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Dazu gehören die Gegebenheiten vor Ort, die Qualität und Größe der Anlage und vor allem der Eigenverbrauchsanteil, weiß Lesker: „Ganz viel hängt davon ab, inwieweit sich die Zeiten der Energieerzeugung und der Nutzung überschneiden.“ Da diese oft nicht übereinstimmen, sei ein Stromspeicher eine sinnvolle Ergänzung zur PV-Anlage: „Damit kann sich die Eigenverbrauchsquote von etwa 30 Prozent auf ungefähr 60 bis 70 Prozent steigern.“ Auch für Unternehmen kann eine PV-Anlage mit Speicher eine lohnende Investition sein – besonders bei Spitzenlasten im Stromverbrauch. „Hierbei stellt der Stromspeicher die benötigte Strommenge zur Verfügung, entlastet somit das Stromnetz und reduziert die Stromkosten im Unternehmen“, erläutert Jürgen Lesker. Welche Anlage und welche Zusatzkomponenten sinnvoll sind und ob sich eine Anlage, etwa bei Schattenlage eines Hauses, überhaupt rentiert, hängt vom individuellen Fall ab. Deshalb stehen am Anfang jedes Projekts ausführliche Überlegungen, Berechnungen und Planungen, um die jeweils passende Position, die passende Flächengröße und die passende Anlage zu finden. „Auf diese Weise können wir im Vorhinein klare Aussagen zur Rentabilität treffen und diese dem Kunden anschaulich zeigen“, sagt Jürgen Lesker.

Langfristige Betreuung

Auch auf dem weiteren Weg begleitet das Unternehmen aus dem Münsterland seine Kunden – von der Installation und Inbetriebnahme über die Einweisung bis hin zum Monitoring der Anlage und einer langfristigen Betreuung. Ein Punkt, den seine Kunden sehr schätzen, wie Jürgen Lesker weiß: „Wir sind auch über die Installation hinaus für sie da und liefern bei Bedarf schnellen Service zur Reparatur. Es gibt uns immerhin schon seit 15 Jahren und diese Beständigkeit schafft Vertrauen.“ Neben der Stromerzeugung auf dem eigenen Dach hat ENLES auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Angebot. „Durch die Förderung von Elektromobilität wird die Nachfrage in dem Bereich immer stärker“, erkennt Jürgen Lesker den neuen Trend. Wenn man die drei Komponenten PV-Anlage, Speicher und Elektrofahrzeug kombiniere, habe man die optimale Kombination für eine nachhaltige Mobilität. In Zukunft möchte Jürgen Lesker zunehmend auch große Solarparks planen und umsetzen. Da gebe es viele Möglichkeiten, um die Energiewende weiter voranzutreiben, sagt er: „Sehr vielversprechend und interessant sind zum Beispiel sogenannte ‚Floating PV-Anlagen‘, die auf verschiedensten Gewässern installiert werden.“
Jeannine Gehle | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 04/2020

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