Konermann & Partner: Altersvorsorge ist das Zukunftsthema

Es gibt Themen, die kommen einem so weit weg vor, dass man sich heute nur ungern damit beschäftigen will. Die Altersvorsorge gehört zweifellos dazu, aber ein Gespräch mit Vorsorge-Experten zeigt auf, was man dafür heute schon tun kann und sollte.

Geschäftsführer Holger Konermann (Mitte) mit Jörg Dunkler (li.) und Dirk Paulath, den Geschäftsführern des Kölner Pax-Versicherungsdienstes (© Alexandra Höner)
Geschäftsführer Holger Konermann (Mitte) mit Jörg Dunkler (li.) und Dirk Paulath, den Geschäftsführern des Kölner Pax-Versicherungsdienstes (© Alexandra Höner)

„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, sagt der Volksmund und meint damit, dass es besser ist, vorher Rücksicht zu nehmen, als später das Nachsehen zu haben. Für den Fall, dass es jedoch trotz aller Vorsicht mal nicht so richtig gut läuft, gibt es die Versicherungswirtschaft mit einem breiten Portfolio an Sach- und Personenpolicen, mit denen die wichtigsten Risiken in Berufs- und Privatleben abgesichert werden können. Nun handelt es sich natürlich nicht um ein besonderes Risiko, wenn die Menschen heutzutage deutlich älter werden als noch im vorherigen Jahrhundert. Ein langes, gesegnetes Leben genießen zu können ist ja eher ein besonderes Glück. Immerhin hat sich die Zahl der Über-100-Jährigen in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Aber durch die kontinuierliche Verlängerung der Lebenszeit muss auch die Altersvorsorge einen immer größeren Stellenwert in unserem persönlichen Sicherheits-Portfolio einnehmen – eine Vor-Sorge, mit der wir möglichst schon früh im aktiven Berufsleben beginnen sollten, um sich später nicht mit finanziellen Sorgen plagen zu müssen.

Betriebliche Altersvorsorge

Im Drei-Säulen-Modell der deutschen Altersvorsorge macht die gesetzliche oder berufsständische Rente den Hauptbestandteil der finanziellen Sicherheit im Alter aus. Hinzu kommen, je nach persönlicher Entscheidung, verschiedene Möglichkeiten der privaten Bildung von Altersvermögen sowie die betriebliche Altersvorsorge, die insbesondere im engen Zusammenspiel von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ein sehr interessanter, aber leider auch viel zu oft ein sehr vernachlässigter Baustein ist. „Bei der betrieblichen Vorsorge handelt es sich um eine vielschichtige Materie, in die wir uns seit 2008 intensiv und exklusiv eingearbeitet haben“, berichtet Holger Konermann (53), der aus zahlreichen Beratungsterminen die Fehler und Fallen bei der Vertragsgestaltung genau so gut kennt wie die Chancen und Vorteile, die sich Firmenleitung und Angestellte gemeinsam erarbeiten können. „Nehmen Sie als Beispiel den großen Bereich der kirchlichen und sozialen Wirtschaft. Hier handelt es sich um eine Vielzahl regionaler, kleiner und mittelständischer Organisationen im karitativen Bereich von Diakonie bis hin zum Deutschen Roten Kreuz, die jeweils eigenständig handeln und mit ihren Angestellten die optimalen Konditionen individuell vereinbaren können.“ Um das für jeden Einzelfall passgenau abstimmen zu können, muss man tief in die Materie einsteigen und sollte sich hier von langjährigen Experten umfangreich beraten lassen. So können Arbeitnehmer neben dem Pflichtanteil des Arbeitgebers auch jeweils noch einen Teilbetrag ihres Einkommens freiwillig in die Altersvorsorge investieren und hierbei obendrein von der Steuer- und Sozialversicherungsbefreiung profitieren. „Das funktioniert aber nur innerhalb der vorgegebenen Grenze bis 282 Euro monatlich, die genau einzuhalten ist“, schildert Holger Konermann an verschiedenen Negativbeispielen die häufigen Fehler aus der vorgefundenen Praxis: „Hier ist oft die Unkenntnis der gesetzlichen Regelungen die Ursache dafür, dass man es zu gut meinte und im Endeffekt über das Ziel hinausschoss.“ So können Angestellte ihre Steuerfreiheit für den Arbeitgeber-Pflichtbeitrag sogar verlieren, wenn ihr freiwilliger Anteil der Entgeltumwandlung zu hoch ausfällt.

Kombinierte Versicherungs-Kompetenz

Seine Expertise für die diffizilen Besonderheiten insbesondere im Bereich kirchlich-sozialer oder auch kommunaler Arbeitgeber teilt Holger Konermann mit Dirk Paulath (53) und Jörg Dunkler (59), die seit Jahren den Kölner Pax-Versicherungsdienst leiten. Sie haben sich mit ihren rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den sogenannten Komposit-Bereich spezialisiert, also die Schaden- und Unfallversicherungen, mit denen jeder Arbeitgeber sein Unternehmen vor unvorhersehbaren Risiken absichern sollte. „Auch wir haben bei zahlreichen Kundenterminen immer wieder festgestellt, wie groß der Informationsbedarf im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge ist. Daher sind wir sehr froh, dass wir mit Konermann & Partner seit Beginn dieses Jahres einen Kooperationspartner gefunden haben, der diese Materie beherrscht wie kaum ein Zweiter.“ Und die Unsicherheit ist nicht nur bei Caritas, Diakonie, Lebenshilfe oder diversen Werkstätten für Behinderte enorm groß. „Wenn wir alle Unternehmen in dieser Sparte zusammenfassen, handelt es sich mit Sicherheit um die größte Branche Deutschlands, bei der die Menschen in ihren fürsorglichen und anspruchsvollen Berufen sehr darauf angewiesen sind, rechtzeitig auch für ihre eigene Altersabsicherung vorzusorgen“, macht Holger Konermann den großen Bedarf und das Potenzial für Beratungsangebote deutlich. „Hier ergänzen wir uns mit unseren Angeboten gegenseitig optimal“, bestätigt Dirk Paulath. Wo der Pax-Versicherungsdienst die Expertise im Bereich der Sachversicherungen mitbringt, stellt Konermann & Partner die Vorsorge-Konzepte in den Fokus der Betrachtungen. Darin unterscheidet sich dieses Team von vielen Versicherungsmaklern im Markt, die zwar alles im Portfolio anbieten wollen, aber keinen Bereich wirklich in der Tiefe beherrschen.

Mehr Benefits für beide Seiten

Die Zeiten haben sich geändert. Wo es über Jahrzehnte ausreichend schien, sich auf die etablierten berufsständischen Zusatzversorgungskassen zu verlassen, sind die Möglichkeiten heute deutlich vielfältiger. „Jeder Arbeitgeber ist gut beraten, wenn er sich um dieses Thema kümmert, um damit nicht nur gegenseitige finanzielle Benefits zu erschließen. Im heutigen Arbeitsmarkt werden Aspekte wie Mitarbeiterbindung, Zufriedenheit im Job und eine moderne, kooperative Unternehmenskultur immer wichtiger“, erläutert Holger Konermann, und Jörg Dunkler ergänzt: „Wir sehen doch deutlich, dass wir immer mehr einen Mitarbeiter-Markt bekommen, in dem sich die Angestellten den für sie attraktivsten Arbeitgeber aussuchen können.“ Darum müssen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer heute drei wesentliche Aspekte im Blick haben. „Ihre gesetzmäßige Verantwortung und Verpflichtung, die wachsenden sozialen Unsicherheiten, insbesondere im Bereich der Rente und schließlich die soziale Mitarbeiterbindung“, bringt Jörg Dunkler die Herausforderungen auf den Punkt: „Die Altersversorgung ist dabei das Riesenthema der Zukunft.“ In vielen Fällen wird dieses Thema aber in den Betrieben nicht ausreichend kommuniziert. „Wir haben schon Unternehmen kennengelernt, wo zuvor ganze fünf Prozent der Belegschaft an Programmen der betrieblichen Altersvorsorge teilgenommen haben“, erzählt Konermann. Nachdem dann mit dem Arbeitgeber eine entsprechende Betriebsvereinbarung erstellt war und ein auf ihn zugeschnittenes, in seinem Layout erstelltes Informationskonzept umgesetzt wurde, lag die Beteiligungsquote schließlich bei mehr als 50 Prozent, ohne finanziellen Mehraufwand für das Unternehmen. „Denn der auf der einen Seite eingesparte Anteil an den Sozialversicherungsabgaben kommt auf der anderen Seite der Altersvorsorge der Mitarbeitenden zugute“, erläutert Holger Konermann den wesentlichen Baustein zum Vorteil beider Seiten.

Unverbindlich ins Gespräch kommen

Die Herangehensweise bei der Suche nach der persönlichen Altersvorsorge und dem optimalen Sachversicherungspaket unterscheidet sich dabei für Dirk Paulath nicht: „Wir machen in beiden Fällen eine genaue Analyse der Ist-Situation, prüfen vorhandene Verträge und besprechen mögliche Risiken. So zeigen sich Lücken, für die wir dann nach passenden Lösungen suchen.“ Das Ziel ist es dabei jedoch nicht, eine bestimmte Versicherung zu verkaufen, sondern einen Überblick der Möglichkeiten zu bieten. „Unser weitgehend digitaler Service bietet die kontinuierliche Betreuung und bestmögliche Optimierung der individuellen Versicherungssituation unserer Kunden sowie die unkomplizierte Hilfe im Schadensfall“, macht Dirk Paulath deutlich. Dafür beschäftigt der Pax-Versicherungsdienst neben zahlreichen Angestellten in der Schadenabwicklung auch zwei Fachanwälte im eigenen Team – „und das Ganze ist auch im Bereich der Sachversicherungen für unsere Kunden kostenneutral“, unterstreicht Jörg Dunkler. Wer sich also nicht sicher ist, ob seine Vorsorge-Lösung noch up to date ist, der sollte einfach mal den Kontakt zu Dirk Paulath, Jörg Dunkler oder Holger Konermann suchen. „Für uns ist es wichtig, mit den Menschen unverbindlich ins Gespräch zu kommen, um ihnen aufzeigen zu können, wo sie es aktuell versäumen, sich gegen mögliche Risiken optimal zu schützen, und für die Zukunft besser vorzusorgen.“
Emrich Welsing | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 02/2022

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