Deltaport Niederrheinhäfen:

Teilnahme an nach- haltigem Logistik- Projekt der EU
Andreas Stolte ist Geschäftsführer der Deltaport Niederrheinhäfen
Andreas Stolte ist Geschäftsführer der Deltaport Niederrheinhäfen
Die Deltaport Niederrheinhäfen Rheinberg-Orsoy, Voerde, Wesel und Emmerich sind Teil eines internationalen Konsortiums aus 45 Unternehmen, Forschungsinstituten und Häfen, das sich unter der Leitung des Hafenbetriebs Rotterdam mit nachhaltiger Logistik beschäftigt. Das mit 25 Millionen Euro geförderte EU-Projekt heißt Magpie und steht für „smart green ports as integrated efficient multimodal hubs“, also intelligente grüne Häfen als integrierte, effiziente, multimodale Drehscheiben. Ziel ist es, in zehn Pilot- und Vorzeigeprojekten nachhaltige und saubere Energieformen für den Transportsektor zu finden. Das Projekt soll untersuchen, wie lokale Umschlagpunkte mit Bahn- oder Binnenschiffszugang in einem Netzwerk verknüpft werden können, um den Last-Mile-Straßentransport auf das Binnenschiff oder die Bahn zu verlagern. Der Fokus sollte auf der Integration des Lkw in effiziente multimodale Lösungen liegen, anstatt mit dem Schienen- oder Binnenschiffstransport zu konkurrieren. Aufgabe der Deltaport Niederrheinhäfen und ihrer Partner ist es in den kommenden fünf Jahren, ein logistisches Modell für nachhaltige synchromodale Netzwerke im Hinterland von Häfen zu entwickeln und so die Hinterlandkorridore zwischen Rotterdam und dem Deltaport-Einzugsgebiet zu stärken. Das Forschungsprojekt wird eine Laufzeit von fünf Jahren haben.

Ausgabe 03/2021