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Mit klarer Strategie und Charme auf der Überholspur.

In der IT-Branche gibt es die großen Tanker, die jede Konkurrenz aufkaufen, die nicht bei drei auf den Bäumen ist. Und es gibt ein wendiges Schnellboot, das mit guten Ideen, Expertise und Visionen immer wieder die besten Aufträge an Bord zieht – THINK ABOUT IT!

Stefan Deister und Sascha Kurth (v. l.)
Stefan Deister und Sascha Kurth (v. l.)
Kennen Sie Tangram? Aus fünf Dreiecken, einem Quadrat und einem Parallelogramm besteht das traditionsreiche Legespiel mit chinesischen Wurzeln. In der Grundform bildet es ein schlichtes Quadrat. Aber wie viele neue Figuren lassen sich aus diesen einfachen Formen erfinden? Der vielteiligen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: „Denke darüber nach – Think about it!“ „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ – so lässt sich die erfolgreiche Bochumer Firma für „Digital Solutions“ vom Philosophen Aristoteles coachen. Think about IT-Inhaber Peter Rados: „Nur im perfekten Zusammenspiel unserer verschiedenen Abteilungen, Leistungen und Angebote entsteht etwas ganz Großes, maßgeschneidert abgestimmt auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Ein einfaches Konzept, verbunden mit der Möglichkeit einer hohen Skalierbarkeit, und dazu ein pädagogisch-didaktischer Anspruch – die Tangram-Spielidee passt optimal zur Firmenphilosophie und bildet daher nun auch das neue Firmenlogo. „In bald 15 Jahren haben wir uns von einem überschaubar großen Systemhaus zum zweitgrößten inhabergeführten Full-Service-IT-Dienstleister in Deutschland entwickelt,“ sagt Peter Rados mit hörbarem Stolz in der Stimme. Dazu haben die letzten Jahre einen deutlichen Beitrag geleistet. Zweifelsohne gehört die IT-Branche zu den Gewinnern der Pandemie, aber in dieser Zeit der allgemein großen Unsicherheit, der drohenden Reduzierung von Arbeitsplätzen und der kaum planbaren Verlässlichkeit von Warenlieferungen aus Fernost ist ein kontinuierliches Unternehmenswachstum keine Selbstverständlichkeit. Auf über 100 Millionen Euro stieg der Firmenumsatz im Jahr 2020 trotz alledem. Respekt!

Die perfekte Ergänzung

Das beflügelt, insbesondere in einer Zeit schwieriger Rahmenbedingungen. Die Automobilbranche erwartet gravierende Produktionsausfälle durch den weltweiten Chipmangel, als Folge der Corona-Pandemie. In diesem Jahr konnten rund 10,5 Millionen Fahrzeuge nicht produziert werden. In der IT-Welt sprechen Branchenexperten von mehr als 80 Millionen Devices, die nicht hergestellt und damit auch nicht verkauft werden konnten, wobei eine andere Corona-Folge der Branche gerade einen extremen Nachfrage-Boom beschert. Noch nie war der Wunsch nach einer schnellen Digitalisierung aller Arbeits- und Lebensbereiche so groß und nachhaltig. „Wir sind trotz der aktuellen Probleme in allen Bereichen kontinuierlich gewachsen, aber der öffentliche Sektor war in den letzten Jahren der Booster für unser Geschäft“, berichtet Rados, ausgebildeter Jurist und als Firmengründer ein IT-Urgestein des Ruhrgebietes. Er teilt sich die Geschäftsleitungsaufgaben nun schon seit drei Jahren mit Sascha Kurth. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler sammelte umfangreiche Erfahrungen bei verschiedenen Unternehmensberatungen und entwickelte sich mit unterschiedlichen Schwerpunktbereichen zum Allround-Experten im IT-Management. Über CIO und CFO-Positionen, zuletzt bei einem IT-Service-Provider für Energieversorger, war es ein beherzter und engagierter Schritt in die Geschäftsleitung bei Think about IT: „Management und Finanzen waren schon immer mein Steckenpferd“, erklärt er die Aufgabenteilung des Duos. „Ich koordiniere die Zentralprozesse, die technischen Abteilungen, den Bereich Service Solution sowie Finanzen und HR“, umschreibt er seine Aufgaben, sozusagen als „Innenminister“ in Abgrenzung zum Kompetenzbereich von Peter Rados, der mit den Schwerpunkten Einkauf, Vertrieb und Marketing das Unternehmen quasi als „Außenminister“ repräsentiert: „Somit ergänzen wir uns perfekt.“

Team mit Wohlfühlfaktor

Zum 1. März hat Think about IT das neue Headquarter im Bochumer Gesundheitscampus bezogen. Platzte die Firma zuvor mit rund 1.000 Quadratmetern Büro- inklusive ausgelagerter Lagerfläche bereits nach kurzer Zeit aus den Nähten, so ist die neue Heimat der IT-Spezialisten mit mehr als 7.300 Quadratmetern nun wirklich auf zukünftiges Wachstum ausgerichtet. In nur 14 Monaten Bauzeit entstand ein Gebäude, das modernste Workplace-Konzepte mit innovativ-ökologisch durchdachten Eigenschaften verbindet. Energie und Raumklima werden im Gebäude nachhaltig durch verschiedene Quellen von Erdwärme bis zu Heiz- und Kühlsegeln gewonnen bzw. gesteuert. Auf Energieeffizienz wird ebenso geachtet wie auf eine ausreichende Zahl an E-Ladesäulen für die Pkw und E-Bikes im Fahrzeugpark. Die Verkehrsanbindung ist am neuen Standort optimal, obgleich die Nähe zu einem Landschaftsschutzgebiet, zum Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum oder zum Kemnader See auch einen hohen Freizeitwert bietet. Und der „Wohlfühlfaktor Grün“ setzt sich für das Team von Think about IT im direkten Arbeitsplatzumfeld fort. Birgit Nolte ist die Assistentin der Geschäftsleitung. Sie hatte in der Bauphase die Kontrolle über alle Gewerke und lädt nun zum Bürorundgang ein. Die Etagen sind im Loft-Charakter großzügig gestaltet, bieten moderne Workspace-Zonen und dazwischen luftige Freiräume. Social Areas laden zu kreativen Pausen ein, eine Cafeteria und verschieden gestaltete Meetingpoints bieten komfortable Flexibilität, und zum Bewegungsausgleich für den Job am Schreibtisch oder in der Logistik kann in einem hauseigenen Fitnessraum trainiert werden. Derzeit arbeiten hier rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wobei die Kapazitätsgrenze des Gebäudes erst bei 330 erreicht wäre. Wie gesagt, ausreichend Wachstumspotenzial ist vorhanden. Dabei ist es auch in diesem IT-Unternehmen so wie derzeit in vielen anderen Firmen und Branchen: „Es ist so schwer, neue gute Leute zu bekommen“, beklagt Sascha Kurth den Fachkräftemangel und hofft jeden Tag auf qualifizierte Bewerbungen im Posteingang. „Für uns sind motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wichtigste Kapital. Daher drücken wir mit dem hochwertigen Ambiente, vielen Freizeitangebotenen und flexiblen Arbeitszeitmodellen die Wertschätzung für die Leistungen unserer Teammitglieder aus.“ – „Und dabei ist Wachstum für uns kein Selbstzweck“, ergänzt Peter Rados. „Der Spaß darf bei der Arbeit nie zu kurz kommen.“

Flexibilisierung der IT-Infrastruktur

Die größte Vertriebsniederlassung neben der Bochumer Zentrale hat Think About IT in Münster. „Da sitzen mit unserem Public Tender Desk die Experten für alle öffentlich-rechtlichen Anfragen, Ausschreibungen und Aufträge.“ Hingegen werden die Aufträge der privatwirtschaftlichen Mittelstandskunden und das Enterprise Business über Bochum, Frankfurt am Main und Hamburg abgewickelt. Außerdem baut Think about IT aktuell weitere Standorte in Leipzig und Augsburg auf. Peter Rados: „So bieten wir unseren Kunden regionale Anlaufstellen und können die Weiterentwicklung ihrer IT-Systeme auch nach der Erstinstallation zeit- und ortsnah betreuen.“ Denn obwohl die Akzeptanz für ganzheitliche, cloudbasierte Lösungen kontinuierlich wächst, ist der persönliche Vor-Ort-Service umso wichtiger, je individualisierter das IT-System beim Kunden konfiguriert ist. „Wir vertreiben die Hard- und Software aller bekannten A-Brands, haben aber in letzter Zeit zunehmenden Erfolg mit unseren Konzept-Angeboten, die wir Managed Services nennen“, erläutert Rados den Kundenvorteil, nur das bezahlen zu müssen, was und wie lange das Device auch tatsächlich benutzt wird. „Mit diesem Lifecycle-Modell bieten wir eine ganz neue Flexibilität, denn unsere Kunden werden damit plattformunabhängig, erhalten immer die neusten Geräte, konfiguriert und personalisiert mit genau den Anwendungen, die sie benötigen, natürlich inklusive der aktuellen Service- und Security-Applikationen.“ Think about IT versteht sich hierbei als Wegbereiter eines Transformationsprozesses, der den aktuellen Nutzwert von Anwendungen mehr in den Mittelpunkt stellt als das Eigentum von Gegenständen, die nur allzu schnell veralten. „Der plötzliche Zusatzbedarf zu Beginn der Corona-Zeit hat in vielen Firmen wie ein Katalysator gewirkt, denn wer war schon mit seinen Server-Kapazitäten und der Arbeitsplatz-Infrastruktur auf den spontanen Wechsel in die Homeoffice-Arbeit eingestellt“, fragt Peter Rados und bietet zugleich die Lösung: „Wir sorgen für die Flexibilisierung Ihrer IT-Infrastruktur!“ Sascha Kurth rückt dazu noch einmal die Wirtschaftlichkeit in den Fokus: „Behalten Sie Ihre Kernvorteile im Blick. Wenn Sie sich die Lebenszykluskosten Ihrer Firmen-IT anschauen – wir reden da von „Total Cost of Ownership“ –, dann haben Sie zunächst hohe Anschaffungssummen, regelmäßigen Aufwand für Wartungs-Intervalle und Updates, unplanbare Reparaturen und Aktualisierungen sowie eine ungewisse Lebensdauer des jeweiligen Devices, das Sie schließlich auf dem Wertstoffhof entsorgen müssen, weil es sich nicht mehr verkaufen lässt.“ Mit dem Konzept der Managed Services hat der Kunde bei Think about IT die Kosten bei voller Planbarkeit im Griff, denn er zahlt einen gleichbleibenden Monatsbetrag für die jederzeit aktuelle Hard- und Software. „Wir bieten damit ein Rundum-sorglos-Paket, das unter dem Strich deutlich günstiger ist und künftig sowohl die IT-Abteilung als auch das Finance-Department Ihrer Firma sehr entspannt auf neue Herausforderungen reagieren lässt.“

Erfolgreiche digitale Bildung

Eine neue Herausforderung haben auch Peter Rados und Sascha Kurth schon vor der Corona-Pandemie erkannt – und zwar die bisherigen Versäumnisse bei der Digitalisierung der Schul- und Bildungsangebote. „Pädagogik First“ könnte das Mission-Statement für das jüngste Projekt aus dem Hause Think about IT lauten. „ThinkRED“ ist als eigenständiges Start-up mit Beratungsangeboten von der Schule bis hin zur Berufsschulbildung gegründet worden. Das Ziel ist es, den von der Politik proklamierten „DigitalPakt Schule“ ernst zu nehmen und ebenso einfache wie praktikable Lösungen für einen erfolgreichen Distanz- oder Hybridunterricht zu liefern. Der eigenständige, pädagogische Ansatz und die Medienentwicklung wurden unter Mitwirkung eines vielköpfigen Beratungsteams von Lehrern und Hochschuldozenten konzipiert, und zwar schon bevor im Corona-Lockdown der Bedarf an kompetenter Digital-Pädagogik offenkundig wurde. „Mit ThinkRED machen wir daher im Bereich der digitalen Bildung schon nach zwei Jahren so viel Umsatz wie viele Systemhäuser in Deutschland nach 20-jähriger Geschichte nicht“, freut sich Rados, mit seinem „Herzensprojekt“ zum richtigen Zeitpunkt eine erfolgreiche Idee gehabt zu haben. Und man kann von diesem Team sicher noch viele gute Ideen erwarten. „Wir glauben an den Mehrwert der Digitalisierung!“ Emrich Welsing | redaktion@regiomanager.de

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