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(Foto: © Matthias Buehner – stock.adobe.com)
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Kompetenz in Luft- und Strahlungstechnik

Mit dezentralen Hallenheizsystemen sorgt die JOCHEM-SCHULTE-GRUPPE für die effiziente Erwärmung von Werkstätten und Hallen.



Neben dem Vertrieb der mit Gas oder Öl befeuerten Anlagen gehören auch Montage und Installation sowie Service und Wartung zum Dienstleistungsspektrum der Unternehmen. „Bei der Beheizung von Hallen mit dezentralen Systemen kommen zwei konkurrierende Systeme zum Einsatz: die Strahlungsheizung und die Warmluftheizung“, erklärt Geschäftsführer Jochem Schulte.

„Unser Schwerpunkt liegt in der neutralen Beratung, ohne auf ein System festgelegt zu sein. Wir haben Kompetenz sowohl in der Luft- wie auch der Strahlungstechnik“, bringt er den Ansatz der Unternehmen auf den Punkt.

1996 wurde das Unternehmen unter dem Namen WWS (Wirtschaftliche WärmeSysteme) gegründet. Die Übernahme der KLT-Lufttechnik im Jahr 2003 markierte einen wichtigen Schritt in der Firmengeschichte, ebenso die Gründung der Industrieheizung für den Vertrieb des ETASTAR ein Jahr später. 2009 erfolgte die Übernahme des stationären Heylo-Programms, und 2013 entschied sich Jochem Schulte zum Kauf der ehemaligen Webstuhlfabrik in Günne. „Die Immobilie bietet uns eine sehr gute Verkehrsanbindung und mit 10.000 Quadratmetern Hallenfläche und über 500 Quadratmetern Bürofläche ausreichend Platz für unsere Produktion und Logistik sowie für die Bereiche Ausstellung/Museum, Schulung und Büro“, schildert der Geschäftsführer.

Absolute Priorität genießt in der JOCHEM-SCHULTE-GRUPPE stets die Konzentration auf technisch gute Planungen und die qualifizierte Ausführung der Projekte. 53 Mitarbeiter, die regelmäßig bedarfsgerecht geschult werden, stellen sicher, dass die Leistungen der GmbH immer den höchsten Anforderungen entsprechen – so sind etwa 70 Prozent der Beschäftigten als Ersthelfer tätig. Alle Servicetechniker verfügen außerdem über einen eigenen Personenlift im Fahrzeug, der sie bis in zehn Meter Höhe bringt und dem Kunden Kosten erspart. Um auch in Sachen Beratungsqualität einen hohen Standard gewährleisten zu können, sind sechs festangestellte Außendienstmitarbeiter für Jochem Schulte im Einsatz. Zuletzt wurde außerdem in den Aufbau eines Vertriebsinnendienstes investiert, der im direkten Kontakt zu den Anlagenbetreibern steht.

Der Kundenkreis der Unternehmen ist seit jeher breit gefächert und umfasst Architekten und Planer ebenso wie Gewerbekunden, Hallenbauer und Heizungsbauer. Erst kürzlich erhielt Jochem Schulte den Auftrag zur Beheizung der neuen Crafter-Fertigung von VW in Polen. Dort werden rund ein Kilometer Dunkelstrahler und mit Gas direktbefeuerte Torluftschleier installiert.

Auch in der näheren Zukunft will sich Jochem Schulte auf eine gute Planungs- und Projektqualität konzentrieren. „Darüber hinaus stehen weitere Entwicklungen in Richtung Raumhygiene an“, verrät der Geschäftsführer. Von allen Trends und technischen Neuerungen, die in der Branche diskutiert werden, hält er die Initiative „power to gas“ für besonders zukunftsweisend. „Hierbei wird Strom aus Wind und Sonnenenergie erst als Wasserstoff gespeichert und durch Umwandlung mit CO2 zu Methan in das Erdgasnetz eingespeichert. Dadurch wird das Speicherproblem gelöst und die bestehende Infrastruktur des Erdgases genutzt.“

Ausgabe 01/2018