Cichon Personalmanagement: „Nah dran am Mitarbeiter“

Interview mit Regionalleiter Christoph Laux über seinen Arbeitgeber Cichon Personalmanagement.

Regionalleiter Christoph Laux (© Jochen Rolfes)
Regionalleiter Christoph Laux (© Jochen Rolfes)
RM: Herr Laux, Sie haben Ihre Ausbildung bei Cichon absolviert, heute sind Sie Regionalleiter. Was schätzen Sie an Ihrem Arbeitgeber?

Christoph Laux: Ich denke, Cichon zeichnet insbesondere die individuelle Wertschätzung der Mitarbeiter aus. Seit meinem Eintritt ins Unternehmen im Jahr 2015 waren wir stets auf einem gesunden Wachstumskurs. Damit einher ging immer die Entwicklung und Förderung der Mitarbeiter. Wir alle bekommen sehr viel Vertrauen geschenkt, genießen ein hohes Maß an Freiheiten im beruflichen Alltag und gute Leistungen werden stets honoriert. Wer hier Verantwortung übernehmen möchte und den nötigen Einsatz zeigt, bekommt seine Chance. Ich weiß, wovon ich rede: Man hat mich vom ersten Tag an Schritt für Schritt in die verschiedensten Unternehmensbereiche eingearbeitet und mir eigene Verantwortungsbereiche übergeben. Und so sieht auch der Weg vieler meine Kolleginnen und Kollegen aus.

RM: Mehr als 2.400 externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit für Cichon tätig. Wie gelingt es dem internen Team, den einzelnen Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren?

Laux: Wir geben jeden Tag unser Bestes, um unsere Kunden mit unserer Dienstleistung zufriedenzustellen. Dabei dürfen unsere externen Mitarbeiter nicht zu kurz kommen. Unabhängig vom wirtschaftlichen Aspekt müssen wir ihr Wohl stets im Blick haben. Denn schließlich verkaufen wir kein Produkt, sondern stellen die Arbeitskraft unserer externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Da gibt es sehr viele individuelle Ansprüche und Herausforderungen zu meistern. Und das kann man am besten, wenn man nah dran ist am Mitarbeiter.

RM: Was bedeutet das konkret?

Laux: Erreichbar und ansprechbar zu sein – sei es persönlich bei uns im Büro, direkt am Einsatzort, telefonisch oder auch mal zur Not mit einer SMS am Samstagabend. Das ist nicht immer leicht, aber dennoch umsetzbar. Um ein Praxisbeispiel zu nennen: Wir haben bei verschiedenen Kunden „Mitarbeiter-Sprechstunden“ angesetzt. Das bedeutet, wir kommen zum Einsatzort und stehen unseren Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Seite. Dabei kann es um Kleinigkeiten wie einen Urlaubswunsch gehen. Manchmal müssen aber auch komplexe Probleme gelöst werden.

RM: Fachkräfte sind bekanntlich rar. Wie gewinnt Cichon das begehrte Personal?

Laux: Es gibt natürlich die bekannten Wege der Personalgewinnung wie Jobportale, Social Media, Direktansprachen und vieles mehr. Wir haben zudem in den verschiedenen Städten lokale Partner in Sachen Aus- und Weiterbildung, mit denen wir bereits seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Entscheidend ist, wie viele Ressourcen, wie viel Energie man in die genannten Kanäle steckt. Wir haben erkannt, welche Tools sich für die verschiedensten Jobgesuche eignen – und rekrutieren so äußert effizient. Die hohe Zufriedenheit unseres Personals ist ein weiterer, unschätzbar wertvoller Faktor: Ein nicht geringer Teil unseres Bewerbungseingangs kommt durch Empfehlungen zustande.

RM: Wo sehen Sie die größten Herausforderungen in den kommenden Jahren?

Laux: Das derzeit größte Problem sind schlichtweg die fehlenden Arbeitskräfte in Deutschland. Von Jahr zu Jahr bleiben immer mehr Stellen unbesetzt. Für uns als Personaldienstleister wird die Herausforderung immer größer, unseren Kundenanfragen in vollem Umfang gerecht zu werden. Wir sind aber davon überzeugt, auch in Zukunft neue Wege und letztlich immer eine passende Besetzung zu finden.
Ausgabe 04/2021

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