starkpartners consulting: Retter in der Not

Ob drohende oder bestehende Insolvenz: Restrukturierungsprozesse sind das Spezialgebiet der Experten von starkpartners aus Meerbusch.
Thorsten Stark, Geschäftsführer von starkpartners consulting (Foto: Orion Dahlmann)
Thorsten Stark, Geschäftsführer von starkpartners consulting (Foto: Orion Dahlmann)
Wenn Unternehmer, ob angestellte Geschäftsführer oder geschäftsführende Gesellschafter, von sich aus externe Hilfe in heiklen Situationen suchen, ist der Druck meist schon sehr groß. Erst Zwangslagen wie beispielsweise die Nichtverlängerung eines auslaufenden Kredits bringen sie dazu, zum Hörer zu greifen und die Fachleute zu kontaktieren, die den Ruf einer „Feuerwehr“ oder der „letzten Rettung“ haben. Bei starkpartners klingelt in diesen Wochen besonders oft das Telefon. Und das liegt nicht allein an den Corona-Folgen, sondern vor allem an dem Ruf, den sich Geschäftsführer Thorsten Stark und sein rund 20-köpfiges Team in den vergangenen Jahren erarbeitet haben. Alle Mandate wurden auftragsgemäß mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Im Jahr zuvor musste lediglich eine Firma abgewickelt werden – „und die war aufgrund eines viel zu späten Handelns auch leider nicht mehr zu retten gewesen“, sagt Berater Stark. Kein Wunder also, dass sich bedrohte Firmen die Meerbuscher Spezialisten häufig ins Boot holen. Und in der Regel stellt sich ein Problem dann als weitaus größer dar, als im Erstgespräch skizziert – die berühmt-berüchtigte Spitze des Eisbergs.

Tempo und Durchsetzungskraft

Die Beraterinnen und Berater betreten, um im Bild zu bleiben, ein taumelndes Schiff und sollen den Untergang verhindern. „Dafür dokumentieren wir natürlich nicht nur, an welchen Stellen überall Wasser eindringt, sondern dichten zeitgleich die Löcher ab, um die Lage zu stabilisieren“, veranschaulicht Partner David Kremer die Vorgehensweise. Geschwindigkeit und Durchsetzungskraft seien in derartigen Situationen das A und O. Und schwerwiegende Probleme können auch an sich kerngesunde Unternehmen bekommen. Erst kürzlich hat es David Kremer für einen Klienten binnen kürzester Zeit geschafft, eine optimale Warenkreditversicherung zu installieren, um daran angelehnt alternative Finanzierungsinstrumente nutzen zu können. „Wir konnten den Prozess, der normalerweise bis zu acht Wochen in Anspruch nimmt, auf zehn Tage verkürzen. Das war für das Unternehmen überlebenswichtig“, so David Kremer. Denn fehlt die Liquidität, bleibt bekanntlich irgendwann nur der gesetzlich vorgeschriebene Gang zum Insolvenzgericht. „Ob Kreditversicherer, Banken oder Factoringgesellschaften – wir kennen die relevanten Ansprechpartner und wissen genau, welche Informationen sie von uns benötigen, um ihrerseits schnell handeln zu können“, erklärt Thorsten Stark. Spezialisiert hat sich starkpartners auf den industriellen Mittelstand mit bis zu 500 Millionen Euro Umsatz. Neben dem Hauptsitz in Meerbusch gibt es Standorte in Dresden, Hannover und Stuttgart. Internationale Projekte, etwa in Fernost, werden durch den Standort in Singapur bearbeitet. Dabei werden die Lösungen grundsätzlich nicht nur am Rechner oder am Flipchart gefunden, „sondern wir sind vor Ort und gehen natürlich auch aktiv in die Wertschöpfungskette der Fertigung und schauen uns die unterschiedlichen Prozesse an“, betont David Kremer. Eigene unternehmerische Erfahrung sei unerlässlich für den Erfolg. An dieser Erfahrung mangelt es nicht: Thorsten Stark etwa war vor Gründung des Beratungsunternehmens unter anderem für Volkswagen in Mexiko tätig und leitete später ein IT- und ein Maschinenbauunternehmen. David Kremer war viele Jahre Leiter Controlling und Leiter Logistik in unterschiedlichen Unternehmen.

Nachhaltiger Werterhalt

Im Durchschnitt dauern die von ihnen auf den Weg gebrachten Restrukturierungsprozesse maximal zwölf Monate. „Wir bleiben aber in den meisten Fällen auch noch danach in Kontakt mit den Unternehmen“, sagt Thorsten Stark. Denn Lecks abzudichten, sei vergleichsweise schnell möglich. Ein nachhaltiger Werterhalt aber, und darum gehe es dem Team im Wesentlichen, brauche schon etwas länger. Inzwischen machen Restrukturierungen ungefähr die Hälfte des Geschäfts aus. Seinen Wurzeln aber ist starkpartners treu geblieben: Investorenlösungen finden und die Nachfolge im Mittelstand regeln. Transparenz spielt dabei eine wichtige Rolle: „Wir sagen von Anfang an, was für eine Transaktionssumme wir für realistisch und damit erzielbar halten“, sagt Lars Stark, der diesen Bereich mitverantwortet. Die Branchenkenntnisse des M&A-Spezialisten (der übrigens nicht verwandt ist mit dem Unternehmensgründer) umfassen die ITK-, Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau-Industrie. Und auch er bringt mit seinen Kolleginnen und Kollegen verfahrene Situationen – Stichwort „distressed“ – zu einem guten Ende. So konnte zuletzt für ein traditionsreiches Gießereiunternehmen mit rund 380 Mitarbeitern ein Investor gefunden werden. In enger Abstimmung mit dem gerichtlich bestellten Insolvenzverwalter wurden alle wesentlichen Vermögenswerte der Gesellschaft vertraglich im Rahmen eines Asset Deals an eine Beteiligungsgesellschaft übertragen. Starkpartners war es zuvor gelungen, in einem lediglich zehn Wochen dauernden Investorenprozess fünf ernsthafte Interessenten zu finden und mit ihnen intensive Gespräche über die Zukunft des Unternehmens zu führen. Der Käufer hatte sich im Rahmen eines Bieterverfahrens letztlich aufgrund eines überzeugenden strategischen Konzepts gegen die anderen Investoren durchgesetzt. „Mit dieser Fortführung können in der aktuellen Pandemie alle Beteiligten zufrieden sein“, sagt Senior-Partner Thorsten Stark und verweist auf die gute Zusammenarbeit aller Stakeholder, unter anderem Kunden, Agentur für Arbeit, Betriebsrat und IG Metall. Einmal mehr haben die Restrukturierungsprofis von starkpartners ein Schiff mit starker Schlagseite wieder auf einen Erfolg versprechenden Kurs gebracht. Daniel Boss | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 04/2020

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