Andreas Grän GmbH: Goodbye, du weiß gekacheltes Zimmer.

Natur und Nachhaltigkeit ziehen in die Badezimmer der Deutschen ein. Ein Experte verfolgt dabei seit Jahren die Entwicklung deutscher Nassräume.
(Foto: ©in4mal – stock.adobe.com)
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„Wir erleben momentan einen extremen Wandel vom reinen Nutzraum zur Wohlfühloase“, sagt Andreas Grän, Inhaber und Geschäftsführer der Andreas Grän GmbH. Dieser Trend ist nicht neu, bekommt aber in den letzten Jahren einen gewaltigen Schub. „Bäder sind in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr durch ihre Besitzer verschönert worden“, so Andreas Grän, „aber es scheint, als haben die Menschen das beruhigende Element der Natur für sich wiederentdeckt. Das zeigt sich auch bei der Planung und Gestaltung von Bädern“, so Grän weiter. Er muss es wissen: Seit über 15 Jahren beobachtet er die Entwicklungen am Markt genau und kennt somit auch die Visionen und Wünsche seiner Kunden. Und tatsächlich: Nicht erst seit der Corona-Krise machen es sich die Menschen in ihren eigenen vier Wänden immer gemütlicher. Schon seit ein paar Jahren lässt sich beobachten, dass ein Rückzug ins Private und heimische Idyll stattfindet – gepaart mit einem starken Fokus auf die Themen Inneneinrichtung und Kochen. „Meine Kunden steigern die Aufenthaltsqualität in ihren Wohnungen“, meint Andreas Grän. „Dazu gehören auch die Badezimmer und das freut uns natürlich.“ Unlängst realisierte er mit seinem Team neue Wohlfühloasen in den Badezimmern seiner Kunden und ließ dabei natürliche Werkstoffe und Materialien einfließen. Oft kommt Andreas Grän dabei an die Grenzen des Machbaren. „Das durchschnittliche deutsche Badezimmer hat 9 qm“, weiß Grän. „Da lässt sich schon eine Menge an Wünschen realisieren, aber eben nicht alle.“ Für den Sanitärmeister dennoch kein Problem, denn er begegnet dem immer knapper werdenden Wohnraum mit multifunktionalen und fließenden Raumkonzepten. Grän wagt einen Blick in die Zukunft: “Unsere Gesellschaft verändert sich, wir leben neue Stile. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir uns in naher Zukunft von klassischen Raumkonzepten verabschieden und Wohnküche, Medienbereich, Schlaf- und Spa-Bereiche fließend ineinander übergehen.“ Wo die Architektur Andreas Grän und seinem Team heute schon die Möglichkeit lässt, setzt er solche Konzepte um. Denn bei Neu- oder Umbauten sind den Wünschen seiner Kunden keine Grenzen gesetzt. „Wasser“, weiß Gabi Grän, die gute Seele des Unternehmens und mit der Planung von Bädern vertraut, „ist uns Menschen seit jeher ein beruhigender Begleiter, es wird, wie die Küche, mehr und mehr zum Mittelpunkt des heimischen Lebens.“ Mit badezimmertauglichen Pflanzen ausgestattet, mit Möbeln aus Vollholz, Natursteinen oder Lehmputz auf Wänden und Böden werden moderne Bäder dem Wunsch der Menschen nach mehr Natur gerecht. Sie wandeln sich zu wirklichen Rückzugsorten mit hohem Erholungswert. „In der Fachwelt sprechen wir bereits seit einiger Zeit vom Green Bathroom oder von Outdoor-Badezimmern“, berichtet Gabi Grän, „dabei ist Nachhaltigkeit eines der bestimmenden Themen unserer Zeit und das macht nicht vor der Tür des Badezimmers halt“, so Gabi Grän weiter. Der Effekt eines Outdoor-Badezimmers lässt sich auch in innenliegenden Räumen realisieren. Durch große Fensterflächen mit Blick auf Terrasse und Garten oder durch Dachfenster mit Blick in den Himmel lässt sich die Natur näher ans Bad holen. Auch die Anbindung an einen Wintergarten, bei dem ein einheitlicher Fußboden die Zonen geschickt miteinander verbindet, sorgt für eine optische Verschmelzung von drinnen und draußen. Durchschnittlich halten sich die Deutschen pro Tag 40 Minuten im Badezimmer auf, Tendenz steigend. Und neue Umfragen haben gezeigt, dass 17 Millionen Deutsche ihr aktuelles Badezimmer grundlegend verändern wollen. Grän: “Das spricht alles für unseren neuen Lifestyle. Ein modernes Badezimmer beschränkt sich heute nicht nur auf die Körperreinigung. Das geht manchmal so weit, dass selbst wir Fachleute über die Ideen unserer Kunden staunen.“ So hat Andreas Grän erst kürzlich für einen Kunden den Traum eines Outdoor-Badezimmers realisiert. „Mit Kalt- und Warmwasserbecken“, sagt Andreas Grän, „denn der Kunde ist ein Anhänger der Kneipp-Kur. Für uns war das etwas Neues und wir sind gespannt, was noch passiert.“ Bei den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Badezimmer muss er wohl nicht lange auf eine neue Herausforderung warten.

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Ausgabe 06/2020

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Andreas Grän

Adresse:
Levinstraße 162,
45356 Essen
Telefon:0201 80 66 14 – 0

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