DOLIWA: Gewachsene Tradition

Mit kompetenter Planung, Beratung und Qualität in der Energie- und Gebäudetechnik hat sich die DOLIWA GmbH einen hervorragenden Namen gemacht. Als Projektbegleiter und Lösungsfinder steht das DOLIWA-Team auch für knifflige Fälle zur Verfügung.
Locker in der Wanne: Oliver Bremm (li.) und Wolfhard Michler
Locker in der Wanne: Oliver Bremm (li.) und Wolfhard Michler
Vor wenigen Wochen sind die 63 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DOLIWA GmbH in die neue Firmenzentrale gezogen. Nur ein paar Meter vom alten Standort entfernt entstanden rund 600 Quadratmeter Büro- und Lagerfläche. Das alte Gebäude ist aus allen Nähten geplatzt. Nach einer fünfjährigen Planungs- und Genehmigungsphase sowie 18-monatiger Bauzeit war es endlich so weit: Das traditionsreiche Handwerksunternehmen aus dem Bochumer Stadtteil Kornharpen hat eine neue Heimat gefunden. Gegründet wurde das Unternehmen vor 88 Jahren. „Damals ist Johann Doliwa mit Fahrrad und Schubkarre durch die Nachbarschaft gefahren und hat Wasserleitungen und Dachrinnen repariert“, erzählt Oliver Bremm. In den 1960er Jahren übernahm sein Schwiegersohn Jörg Zeschky die Firma. „Da er selbst Kaufmann war und keinen Handwerksmeister in seinen Reihen hatte, stellte er meinen Vater Adolf Bremm als Fachmann ein.“ Auch nach dem offiziellen Ausscheiden der beiden aus dem operativen Tagesgeschäft im Jahr 1999 standen sie ihren Nachfolgern Oliver Bremm und Wolfhard Michler bis ins hohe Alter noch mit ihrem Fachwissen zur Verfügung. „Sie haben uns als Mentoren fachlich und menschlich geprägt“, erinnert sich Michler. „Die Zusammenarbeit war von Wertschätzung und Vertrauen geprägt.“ Mittlerweile leiten Oliver Bremm und Wolfhard Michler den Handwerksbetrieb in der dritten Generation. „Wir führen das Lebenswerk meines Vaters weiter“, meint Bremm, der seit 1998 im Bochumer Familienunternehmen tätig ist. Nach seiner Ausbildung zum Technischen Zeichner absolvierte der 50-Jährige ein Studium, das er als Diplomingenieur Versorgungstechnik abschloss. Darüber hinaus qualifizierte er sich zum Energieberater für Gebäudesolartechnik. Sein Geschäftsführerkollege gehört nach eigenen Angaben schon fast zum Inventar: „Ich habe hier 1984 mit meiner Lehre als Gas- und Wasserinstallateur begonnen.“ Es folgten berufliche Qualifikationen zum Heizungs- und Lüftungsbaumeister und zum Sanitärinstallationsmeister. Der respektvolle Umgang miteinander gehört noch heute zu den wichtigsten Tugenden der DOLIWA GmbH. „Bei uns herrscht ein sehr entspanntes Arbeitsklima“, weiß Oliver Bremm. „Daher unternehmen wir alles, damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns wohlfühlen.“ Dabei steht die Berufsausbildung junger Menschen im Fokus. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 13 angehende Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik sowie Kaufleute für Büromanagement. „Ein Großteil unseres Teams hat hier auch gelernt“, so Michler weiter. „Nur mit einer qualifizierten Berufsausbildung können wir dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken. Wir bilden unseren beruflichen Nachwuchs selbst aus.“

Kompetenz im Handwerk

Bei allem Traditionsbewusstsein legen die beiden Geschäftsführer natürlich viel Wert auf technisches Know-how. „Unsere Branche ist hochtechnisiert“, bringt es Wolfhard Michler auf den Punkt. „Die Themen Energieeffizienz, Klima- und Umweltschutz, Trinkwasserhygiene und Brandschutz fordern von uns stete Fort- und Weiterbildungen. Nur so bleiben wir auf dem neuesten Stand. Unser Ziel ist es, individuelle Lösungen in der modernen, umweltfreundlichen Haustechnik anbieten zu können. Von der gewissenhaften Planung über kompetente Ingenieurleistungen bis hin zur qualifizierten Ausführung kommt bei uns alles aus einer Meisterhand. In den Bereichen Sanitär, Klima, Heizung und seit 2011 auch Elektro sind wir Ansprechpartner für Kunden aus dem gesamten Ruhrgebiet.“ Immer mehr Kunden möchten ihren persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Doch in den meisten Fällen wissen sie nicht, wie sie vorgehen sollen. „Ab hier können wir helfen“, verspricht Oliver Bremm. „Fossile Energieträger wie Öl oder Erdgas sind nur noch sehr begrenzt verfügbar. Daher müssen wir bei Neubauten oder Renovierungen gemeinsam mit den Auftraggebern neue Wege gehen.“ Ein Trend in der umweltfreundlichen Haustechnik sind Wärmepumpen, die eine immer wichtigere Rolle beim Klimaschutz spielen. „Um Brauch- und Heizungswasser erwärmen zu können, bezieht die Wärmepumpe im Rahmen eines effizienten Wirkungsgrads den größten Teil der benötigten Energie aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich“, erklärt der Energieexperte. Um das Wasser endgültig auf Betriebstemperatur bringen zu können, wird Strom benötigt. Geschieht dies über Solarzellen, die auf dem Dach montiert sind, kann das gesamte System klimaneutral arbeiten.“ Leider hat sich die Montage von Wärmepumpen noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Das liegt in erster Linie an den hohen Anschaffungskosten, vor denen viele zurückschrecken. „Das ökologische Verständnis ist vorhanden. Allerdings hapert es an der Umsetzung“, fügt Wolfhard Michler hinzu. „Wir bieten unseren Kunden daher individuelle und bedarfsgerechte Lösungskonzepte an. Darüber hinaus geben wir Tipps, wie man sich im unübersichtlichen Förderdschungel zurechtfindet. Für nachhaltiges Bauen und entsprechende Modernisierungsmaßnahmen stehen staatliche Mittel zur Verfügung. Obwohl es von Region zu Region sehr unterschiedliche Fördermöglichkeiten des Bundes für Privathaushalte und Unternehmen gibt, haben sie alle ein gemeinsames Ziel: eine nachhaltige Verbesserung des Klimas.“ So gibt es beispielsweise vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Zuschüsse in Höhe von bis zu 45 Prozent bei einer Investitionssumme bis 50.000 Euro für die komplette Sanierung oder für einzelne energetische Maßnahmen. Letztere beinhalten die Optimierung der Heizungsanlage oder die Erneuerung der Lüftungsanlage. Das DOLIWA-Team kümmert sich um alles, was mit Sanitär-, Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Elektrotechnik zu tun hat. „Für uns ist es egal, ob es sich um ein Großprojekt der öffentlichen Hand oder einen kleinen Reparaturauftrag aus der Nachbarschaft handelt. Von uns können die Kunden stets auf eine prompte und qualifizierte Durchführung der Aufträge setzen. Das garantieren wir und stehen dafür mit unserem guten Namen“, versprechen die Geschäftsführer. „Wir koordinieren alle Gewerke, kümmern uns um die Materialbeschaffung und die fachgerechte Umsetzung aller erforderlichen Arbeiten.“

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Ausgabe 04/2020

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