Brunel Car Synergies:

Umzug und Wechsel an der Spitze
Carsten Wendt (li.) übernimmt die Verantwortung und Führung von Brunel Car Synergies in Dortmund von Peter Bolz
Carsten Wendt (li.) übernimmt die Verantwortung und Führung von Brunel Car Synergies in Dortmund von Peter Bolz
Vor rund einem Jahr vollendete Brunel Car Synergies GmbH mit einem Entwicklungszentrum mit akkreditiertem Prüflabor seinen Umzug von Bochum nach Dortmund. Seit dem Frühjahr 2020 sind 100 Prüfanlagen für Funktions- und Lebensdauer-Untersuchungen an Komponenten, Systemen sowie Gesamtfahrzeugen für Kunden aus den Bereichen Automotive, Bahntechnik, Land- und Baufahrzeuge, Schiff- und Bootsbau sowie Aerospace im Einsatz. Die knapp 5.000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten, aufgeteilt in Prüflabore und Büros, sind kompakter und die Wege kürzer als in Bochum. So konnte Brunel Car Synergies interne Prozessoptimierungen vornehmen und die Durchlaufzeiten der zu prüfenden Bauteile verkürzen. Zum 1. Juli übernahm Carsten Wendt die Verantwortung und Führung des Standortes am Fränkischen Friedhof 1 in Dortmund. Wendt verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie, 15 Jahre davon in leitenden Positionen. „Ich freue mich auf die Aufgabe, die zu einem denkwürdigen Zeitpunkt kommt“, sagt Wendt, der als Diplom-Ingenieur für Maschinenbau ausgebildet ist. Für die kommenden Jahre plant er die vorhandenen Technologien auszubauen, in die Hochvoltprüftechnik einzusteigen sowie den Prüfstandsbau wiederaufzunehmen. „Die Pandemie hat Entwicklungen verschärft und beschleunigt, die sich schon vorher abzeichneten“, so Wendt. Hersteller wie Zulieferer müssten flexibel agieren und Transportmittel sowie -konzepte entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Bürger einzahlen, „etwa den schnellen Warentransport oder ein höheres Nachhaltigkeitsbewusstsein.“
Ausgabe 04/2021