Initiativkreis Ruhr:

Bessere Infrastruktur soll Wandel begünstigen
Co-Moderator Andreas Maurer, Moderator Rolf Buch und Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, führten durch die Sitzung (v.l.)
Co-Moderator Andreas Maurer, Moderator Rolf Buch und Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH, führten durch die Sitzung (v.l.)
„Wir müssen die Chance ergreifen und mutiger und größer denken. Das Ruhrgebiet hat das Potenzial, zum attraktivsten Lebens-, Arbeits- und Innovationsraum in Europa zu werden“, sagte Rolf Buch, Moderator des Initiativkreises Ruhr und Vorstandsvorsitzender des Wohnungsunternehmens Vonovia, am 20. März bei der digitalen Frühjahrs-Vollversammlung des Wirtschaftsbündnisses. „Der Initiativkreis kann mit seinen Projekten dazu beitragen, diese Vision Realität werden zu lassen“, fügt Andreas Maurer, Co-Moderator sowie Managing Director und Senior Partner der Strategieberatung Boston Consulting Group, hinzu. Mit vielen international agierenden Unternehmen, einer dichten Bildungs- und Forschungslandschaft und Menschen aus mehr als 150 Nationen ist das Ruhrgebiet aus Sicht der Moderatoren „hervorragend aufgestellt, um sich in Europa ganz vorne zu platzieren.“ Das Ziel des Initiativkreises sei es, die Lebensqualität der Menschen im Ruhrgebiet nachhaltig zu verbessern. Denn nur eine attraktive Region könne auf Dauer auch wirtschaftlich erfolgreich sein, so Buch und Maurer zum Start ihrer zweijährigen Amtszeit. Trotz aller Fortschritte stehe das Ruhrgebiet weiterhin vor großen Herausforderungen. „Insbesondere der Themenkomplex Infrastruktur bewegt die im Initiativkreis Ruhr verbundenen Unternehmen. Das hat eine aktuelle Befragung unserer Mitglieder gezeigt“, sagte Maurer. „Sie sehen in einer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur die größte Chance, um den Wandel im Ruhrgebiet erfolgreich voranzutreiben. Das geht über Investitionen der öffentlichen Hand in Straßen, Brücken und Schleusen hinaus.“ Unter dem Leitmotiv „Verbinden, Vernetzen, Zukunft gestalten“ werden die Moderatoren den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur als einen Schwerpunkt in den Fokus nehmen.
Ausgabe 02/2021