ProduktionAnzeige

A. Große-Wentrup: 80 Jahre im Dienst der Industrie

Dortmunder Unternehmen macht große Anlagen fit für die Zukunft.

Das Team der Anton Große-Wentrup GmbH um Geschäftsführer Michael Manke (re.) (© Caroline Schlüter)
Das Team der Anton Große-Wentrup GmbH um Geschäftsführer Michael Manke (re.) (© Caroline Schlüter)

Der Name Anton Große-Wentrup (AGW) hat einen guten Klang bei Großindustriellen. Seit die Firma im Oktober 1941 als Fachbetrieb für Elektro-Industrieanlagen im Bereich Bergbau und Industrie gegründet wurde, ist aus dem traditionellen Kleinbetrieb längst ein international agierendes, aufstrebendes mittelständisches Unternehmen geworden. Mit einer Mitarbeiterzahl von 35 ist die Große-Wentrup GmbH dabei trotzdem noch so klein, dass man flexibel reagieren kann. Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Clemens Recker: „Von unserem Standort im Dortmunder Hafengebiet aus sind unsere Ingenieure und Monteure in ganz NRW sowie bundesweit und international im Einsatz. Im Laufe der Jahre hat sich ein Schwerpunkt unserer Arbeit in den Bereichen der Automatisierungs- und MSR-Technik entwickelt.“ Immer wieder wurden die Dienstleistungs- und Produktionskapazitäten erweitert. Insbesondere die Zuverlässigkeit ist in dieser Branche wichtig. Wenn eine große Produktionsanlage stillsteht, weil sie gewartet oder modernisiert werden muss, kostet jeder Tag bares Geld. Geschäftsführer Michael Manke ergänzt: „Schon seit 1996 setzen wir auf ein anerkanntes, wirksames und sehr umfangreiches Qualitätsmanagement. Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und haben eine Zertifizierung des Arbeits- und Umweltschutzmanagementsystems SCC schon seit dem Jahr 2010.“ Die Auftraggeber erleben die AGW als echten Full-Service-Anbieter, der von der Konzeption und Projektplanung über die Konstruktion bis hin zur Montage und Inbetriebnahme alles begleitet. Im Anschluss greift dann der After-Sale-Service. Für eine Modernisierung einer schon bestehenden Anlage sprechen viele Gründe: Fernwartung wird möglich, die Diagnosen bei Störungen laufen schneller und reibungsloser und die gesamte Antriebstechnik ist viel effizienter. Auch der CO2-Fußabdruck verbessert sich, man kann aktuelle Umweltnormen erfüllen.

Wichtige Aufgaben im Zuge der Emscher-Renaturierung

Überwiegend ist die AGW für die Großindustrie tätig, doch Industrieautomatisierung wird auch bei anderen Projekten benötigt. „Im Zuge der Emscher-Renaturierung müssen die Pumpstationen automatisiert und modernisiert werden. Das ist ein großes Projekt, mit dem uns der Abwasser-Verband betraut hat“, erläutert Clemens Recker. Die Emscher wurde über 100 Jahre lang als oberirdischer Abwasserkanal genutzt. Bis Ende 2021 gibt es aber einen straffen Zeitplan, nach dem vorgesehen ist, dass die Abwässer unterirdisch laufen müssen. „Wir werden auch deswegen oft beauftragt, weil wir dafür bekannt sind, dass die Stillstandszeiten möglichst kurz bleiben und wir die Termine einhalten“, so Michael Manke. „Bei der Emscher-Renaturierung geht es jetzt darum, die Pumpen auf den neuesten Stand zu bringen und ihren Einsatz dauerhaft zu gewährleisten.“ Viel Erfahrung hat das Unternehmen mit der industriellen Wassertechnik und derAbwasserbehandlung. Darüber hinaus gibt es einen Fokus bei Prüfanlagen. „Auf der einen Seite orientieren wir uns immer wieder neu, bei jedem Kunden werden seine individuellen Anforderungen in den Mittelpunkt gestellt, auf der anderen Seite können wir von unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich der Automatisierung und dem Prüfanlagenbau profitieren“, erklärt Clemens Recker. 80 Jahre Erfahrung im Rücken und ein gutes Qualitätsmanagement helfen dabei natürlich. Auf dem Gebiet der Elektroinstallation in vielen Bereichen der Industrie ist die AGW deswegen eine feste Größe.

Ausgabe 06/2021

Suche