Potthoff-Kowol & Frankhof : Anker in stürmischen Zeiten

Castroper Arbeitsrechtler begleiten durch den Wandel.
Rechtsanwalt Ralph Potthoff-Kowol (2.v.l.) mit seinen Kollegen Klaus Frankhof, Christian Mertens, Dr. Christopher Tjardes, Matthias Flesch und Dr. Michael Arwed Blomeyer (v.l.)
Rechtsanwalt Ralph Potthoff-Kowol (2.v.l.) mit seinen Kollegen Klaus Frankhof, Christian Mertens, Dr. Christopher Tjardes, Matthias Flesch und Dr. Michael Arwed Blomeyer (v.l.)
Wenn man Sozietäts-Gründer Ralph Potthoff-Kowol danach fragt, warum er sich denn gerade auf das Arbeitsrecht spezialisiert habe, merkt man sofort, dass hier jemand mit echter Leidenschaft am Werk ist. „Schon vor vielen Jahren hatte ich Spaß daran, weil hier einfach das richtige Leben spielt“, erklärt Potthoff-Kowol. „Und man lernt so viel über Wirtschaft, über die Abläufe in den einzelnen Branchen und hat Gestaltungsspielraum. Wir beraten überwiegend Arbeitgeber aus dem Mittelstand. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Schwerpunkt Arbeitsrecht haben wir ein umfassendes Instrumentarium, das über das schlichte Reduzieren von Personal weit hinausgeht.“ Sein Kompagnon Klaus Frankhof ergänzt: „Unser Fachgebiet ist erfolgsorientiert und nicht destruktiv. Viele Mandanten sind von Anfang an bei uns, wir bringen sie durch die guten, aber auch durch schlechte Zeiten. Gerade jetzt, wenn die Zeichen coronabedingt in vielen Branchen auf Veränderung stehen, sind unsere Analysen gefragt.“ Unternehmen müssen von einem in ein anderes Segment wechseln, Aufgabenfelder für Mitarbeiter verändern sich und die Digitalisierung ist natürlich auch ein großes Thema. Kernkompetenz der Sozietät Potthoff-Kowol & Frankhof ist eine gründliche Bestandsaufnahme am Anfang. „Wie viel Personal hat man, wie viel wird man in Zukunft benötigen?“, bringt Potthoff-Kowol die Ausgangsfrage auf den Punkt. „Idealerweise muss das Unternehmen ja nach einer Umstrukturierung auch noch leistungsfähig sein. Welchen Bedarf es auf welchen Gebieten gibt, ermitteln wir vorab.“ Zu 85 Prozent kommen die Mandanten aus dem unternehmerischen Bereich, die Sozietät betreut Mittelständler unterschiedlichster Branchen, aber auch größere Konzerne. Frankhof: „Mit unseren insgesamt sieben Anwälten, die schwerpunktmäßig im Arbeitsrecht tätig sind – fünf davon Fachanwälte –, können wir auch größere Projekte übernehmen. Außerdem gibt es Synergie-Effekte innerhalb unserer Bürogemeinschaft: Im gleichen Haus haben wir hier eine Wirtschaftsprüferkanzlei, mit der wir bei Schnittstellen immer wieder zusammenarbeiten können.“

Ressourcen im eigenen Unternehmen erkennen und Veränderungen aktiv gestalten

Einen Blick auf das Ganze, viel Erfahrung im Umgang mit Menschen und den Erfolg des Mandanten dabei auch ergebnisoffen im Visier zu haben, das prägt die Arbeit der Castroper Juristen. „Wenn wir zum ersten Mal in eine Firma kommen, spüren wir eine Atmosphäre“, erläutert Potthoff-Kowol. „Manchmal wird Kreativität erstickt, es herrscht kein angstfreies Umfeld. Um nachhaltig eine Firma auf Erfolgskurs zu bringen, ist die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter aber essenziell.“ Schon vor Corona war der Fachkräftemangel ja ein großes Thema, welches auch nach dem Überwinden der Krise erneut aufkommen wird. Anreizmodelle, die Mitarbeiter am Erfolg direkt beteiligen, sind ein gutes Mittel, verkrustete Strukturen aufzubrechen und die Ausrichtung eines Unternehmens neu zu justieren. „Wir ermuntern ganz bewusst dazu, die Belegschaft selbst nach Chancen und neuen Geschäftsmodellen zu befragen“, bestätigt Frankhof. Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass die Kanzlei sich mit ihrem modernen Bürogebäude direkt neben einem alten Förderturm in Castrop-Rauxel angesiedelt hat. Wandel und Veränderung – damit kennt man sich im Ruhrgebiet ja aus.
Daniela Prüter | redaktion@regiomanager.de
Ausgabe 01/2021

Kontakt

Potthoff-Kowol & Frankhof

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Erinstraße 13,
44575 Castrop-Rauxel
Telefon:02305 968719
Fax:02305/9687-28

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